c't 3/2017
S. 68
Trend
Mobile Device Management

Konsolidierung notwendig

Die Trends im Enterprise Mobility Management

Das Management mobiler Geräte wird mittlerweile von vielen großen und mittleren Unternehmen gut verstanden, von den meisten kleinen aber immer noch sträflich vernachlässigt.

Smartphones machen es dem Benutzer einfach: ruckzuck neue Apps installieren, Cloud-Anwendungen nutzen, Dateien teilen, die Freiheit ist verführerisch. Demgegenüber stehen Unternehmen, die Diensthandys ausgerollt haben – zumeist BlackBerrys – und die auch heute noch ein striktes Management von Geräten durchziehen: Der Nutzer mag keine Passwörter, der Admin mag keine Nutzer. In der Folge haben viele Mitarbeiter zwei Handys. Ein privates, mit dem sie tun und lassen können, was sie wollen, und dazu ein Business-Handy, das sie ein bisschen weniger lieb haben (COBO, Company Owned Business Only).

Befragt man Anwender, ob es nicht lästig ist, zwei Geräte zu haben, dann hört man vor allem ein schlagkräftiges Argument: Sie wollen auch mal Feierabend haben. Das Diensthandy lässt sich abschalten und damit auch die Arbeitswelt vom Privaten trennen. Frankreich beschloss unlängst eine (wenn auch zahnlose) gesetzliche Regelung, die besagt, dass der Mitarbeiter ein Recht zum Abschalten hat.

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