c't 4/2017
S. 181
Spielekritik
Action-Adventure
Aufmacherbild
Kat manipuliert in Gravity Rush 2 die Schwerkraft, saust durch den Raum und rammt bei Gelegenheit fliegende Monster.

Fußsprung ins Ungewisse

Sony schert sich beim Action-Adventure Gravity Rush 2 wie schon beim Vorgänger nicht wirklich um Genre-Konventionen. Die junge Heldin Kat verändert nach Gusto die Schwerkraftverhältnisse, sodass sie im 3D-Raum in jede beliebige Richtung fliegen kann. Diese Kunst erweist sich als praktisch, um Distanzen elegant zu überbrücken, Energieressourcen zu sammeln und „Nevi“ genannte Tentakel-Monster zu vernichten.

Die menschlichen Bewohner der fantastischen Spielwelt leben in Luftschiffen und schwebenden Städten, wo die Arbeiter Rohstoffe abbauen, während die Machthaber Müßiggang treiben. Kat arbeitet anfangs als Bedienstete einer autoritären Dame, doch entdeckt schnell ihren Kampfesgeist. So setzt sie sich für die Benachteiligten ein und empört sich über arrogante Schnösel.

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