c't 4/2017
S. 46
Kurztest
Android-Smartphone

Billigedel

Das Android-Smartphone Honor 6X bietet für 250 Euro Mittelklasse-Technik – mindestens.

Aufmacherbild

Die Grenzen zwischen Billig- und Mittelklasse-Smartphones verschwimmen: Das Honor 6X kostet lediglich 250 Euro und dennoch muss man erstaunlich wenige Kompromisse eingehen. Das Telefon ist prima verarbeitet, sieht wertig aus und kommt mit flottem Acht-Kern-SoC, der auch bei Dauer-Volldampf nicht heruntertaktet. Wegen der lahmen GPU Mali T830 traten im Test lediglich bei Spielen Ruckler auf. Für VR-Anwendungen eignet sich das 6X nicht, Kopfbewegungen werden mit deutlicher Verzögerung umgesetzt. Der Akku hält mit 16,5 Stunden (WLAN-Surfen) überdurchschnittlich lange durch.

Das Honor 6X hat drei Kameras eingebaut: Zwei hinten (12 und 2 MPixel) und eine vorne (8 MPixel). Details, was die Dual-Kamera bringt, kommuniziert Honor nicht. Im Test konnten wir dann auch keine Vorteile durch das zweite Objektiv feststellen – was nicht heißen soll, dass das 6X schlechte Fotos macht. Mit den Top-Modellen vom Schlage eines Samsung S7 oder iPhone 7 kann das Honor-Telefon in Sachen Schärfe und Farbdarstellung aber nicht mithalten. Praktisch: Statt einer SD-Karte nimmt das 6X alternativ auch eine zweite SIM auf. Fingerabdruck-Sensor und NFC sind ebenfalls an Bord. (jkj@ct.de)

Tabelle
Tabelle: Honor 6X

Kommentieren

Ergänzungen & Berichtigungen

Honor 6X: Europäische Version ohne NFC

Die westeuropäische Variante des Android-Smartphones Honor 6X beherrscht, anders als in c't beschrieben, kein NFC. Darauf hat uns ein Leser aufmerksam gemacht. Der Hersteller bestätigte das [--] und entschuldigte sich dafür, c't ein Testgerät mit NFC zur Verfügung gestellt zu haben.