c't 5/2017
S. 178
Spielekritik
Action
Aufmacherbild
Yakuza Zero bietet nicht nur eine spannende Handlung und krachende Action. Wie in den Vorgängern kann man sich mittendrin mit Arcade-Klassikern die Zeit vertreiben.

Knochenbrecher und Karaoke

Das Story-lastige Actionspiel Yakuza Zero versetzt den Spieler zunächst in die glamouröse Welt eines fiktiven Vergnügungsviertels in Tokio, wo er in Gestalt des jungen Nachwuchs-Gangsters Kiryu Schutzgelder eintreibt und mit seinem Busenfreund Nishinikaya die Nächte durchzecht.

Bald schon sieht sich Kiryu in ein Komplott verstrickt, aus dem er sich nur mit Klugheit und Kampfkraft befreien kann. Die Sega-Entwickler haben beide Aspekte des Spiels gleichwertig behandelt: die Geschichte und die Brawler-Action. Der Spieler erlebt mitunter 15-minütige Story-Sequenzen, bevor er sich in den Kampf gegen Yakuza-Schläger oder Hinterhof-Gangster stürzt. Die Handlung ist weitgehend linear inszeniert, Entscheidungen darf man nicht selbst fällen: Der junge Gangster handelt stets im Sinne seines hehren Ehrenkodexes.

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