c't 5/2017
S. 130
Test
Bluetooth-Tags
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Verliermeinnicht

Neun Bluetooth-Tags im Test

Nie wieder verlorene Brieftaschen und Schlüssel oder verlegte Handys und Tablets: Das versprechen Bluetooth-Finder, die man ins Porte-monnaie steckt oder am Schlüsselbund befestigt. Sie schlagen beim Verlieren Alarm und helfen bei der Ortung mit einem Smartphone. Wir haben getestet, ob und wie gut das klappt.

Sechs Monate seines Lebens verbringt der Mensch mit der Suche nach irgendwelchen Dingen; besonders häufig nach den Verflüchtigungs-Klassikern wie Smartphone, Schlüssel, Portemonnaie. Finde-Helfer mit Bluetooth sollen die Suchzeit verkürzen und das Leben dadurch angenehmer machen.

Moderne Schlüsselfinder bieten einen Signalton, den nur der Besitzer auslösen kann. Zusätzlich haben sie Apps mit einer Radar-artigen Anzeige zum Orten und meist auch eine Standortprotokollierung, sodass man am Smartphone sehen kann, wo das Gerät letztmalig verbunden war. Wir haben neun populäre Geräte getestet.

Elektronisches Topfschlagen

Beim Einrichten verbinden sich alle getesteten Bluetooth-Tags über die herstellereigene App mit einem Smartphone. Eine herkömmliche Bluetooth-Kopplung an das Smartphone ist nicht nötig (siehe Kasten „Low Energy für lange Laufzeit“).

Das Funktionsprinzip der Tracker ist einfach: Sie geben sofort Alarm, wenn man in der App auf den Suchen-Button tippt. Ihre eingebauten Lautsprecher sollten dabei laut genug sein, dass man sie auch hört, wenn der Tracker in die Sofaritze gerutscht ist. Manche Hersteller werben mit einer Alarmlautstärke von bis zu 90 Dezibel. Sie verschweigen jedoch, in welcher Entfernung diese Werte erreicht werden.

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