c't 7/2017
S. 40
News
Game Developers Conference
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Virtuelle Goldgräber

VR- und Spiele-Entwicklung auf der GDC 2017

Der Hype um VR hält weiter an. Unzählige Start-ups suchen mit neuen VR-Gadgets ihr Glück. Doch während VR-Handschuhe und -Vibratoren Realität nur vorgaukeln, spielt die Avantgarde der Games-Entwickler mit Sandburgen und Teppichrollen.

Bei der diesjährigen Game Developers Conference standen neben Virtual Reality neue Techniken für 3D-Audio, fotorealistisches Rendering und Tipps zu Spielmechaniken und Erzählstrukturen im Fokus. Über 27.000 Entwickler besuchten Anfang März die GDC im Moscone Center von San Francisco.

Die Säle der VR-Vorträge waren gut besucht, allerdings nicht so überlaufen wie noch im Vorjahr. Die VR-Platzhirsche HTC/Valve, Oculus und Sony hatten allerdings kaum neue Hardware vorzuführen und konzentrierten sich deshalb auf den Spiele-Nachschub. Die Oculus Rift ist in der Gunst der Entwickler inzwischen hinter der HTC Vive zurückgefallen. Für die neuen Touch-Controller der Rift wurde ein knappes Dutzend neuer Titel vorgestellt: viele Shooter, aber auch Strategiespiele. Die meisten machten beim Anspieltest einen soliden Eindruck, ohne jedoch in die Triple-A-Liga eines „Resident Evil 7“ vorzustoßen.

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