c't 8/2017
S. 18
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Embedded World

Mehr Software!

Embedded World 2017: Tools für Entwickler

Viele Embedded Systems stecken in langlebigen Maschinen und Steuerungen. Bei solcher Hardware tickt die Innovations-Uhr etwas langsamer als bei PCs oder gar Smartphones. Doch Embedded-Hardware dringt in immer mehr Lebensbereiche vor – und dafür braucht es vor allem mehr Software, etwa neue Entwickler-Tools.

Kurz vor der Embedded World 2017 kündigte Nvidia das kompakte Entwicklerboard Jetson TX2 mit Tegra X2 an. Dieses „Parker“-SoC kombiniert eine Pascal-GPU mit sechs ARMv8-A-Rechenkernen, zwei davon mit der Nvidia-eigenen Denver-Mikroarchitektur. Rechenpower bezieht Parker vor allem aus der GPU, die dank vier LPDDR4-Kanälen auch freier durchatmen kann als der Vorgänger Jetson TX1 mit Maxwell-GPU: Die Datentransferrate hat sich auf 58 GByte/s verdoppelt. Der Jetson TX2 kann mit 7,5 bis 15 Watt auskommen, typischer Einsatzbereich sind autonome Autos: Darin verarbeitet er Bilddaten, die mehrere Kameras vom Verkehrsgeschehen liefern, und extrahiert daraus mit KI-Algorithmen Entscheidungen: mehr rechts, mehr links – oder Vollbremsung. Nvidia liefert zum Jetson TX2 deshalb nicht nur ein angepasstes Linux (L4T) mit den nötigen Treibern, sondern auch Software-Tools wie TensorRT 1.0 und Bibliotheken wie cuDNN 5.1, die Programmierern optimierte Algorithmen bereitstellen, etwa für Deep Neural Networks (DNN).

FPGA-Technik

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