c't 1/2017
S. 94
Test
Smarte Heizungssteuerung
Aufmacherbild
Bild: Jörg Niehage

Smarter Einheizer

Heizungssteuerung Tado im Praxistest

Die intelligente Heizungssteuerung von Tado spricht auch Leute an, die wenig mit Smart-Home-Technik am Hut haben. Immerhin soll das System Heizkostenersparnis und echten Komfortgewinn bieten – mittlerweile mit Sprachsteuerung.

Die Heizungssteuerung des Münchener Start-ups Tado gehört zu den Smart-Home-Komponenten, die ich bereits seit längerer Zeit ausprobieren wollte. Immerhin wird das Tado-System gerne als das „deutsche Nest“ bezeichnet, da wie beim bekannten System der Google-Tochter ein Raumthermostat mit ansehnlicher Anzeige im Mittelpunkt steht. Zudem soll das System ebenfalls die Heizung dank Anwesenheitserkennung automatisch runterregeln, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben – und sie rechtzeitig aufdrehen, bevor der erste wieder nach Hause kommt.

Ein Test war für mich aber lange nicht sinnvoll, da Tado zunächst dem von Nest bekannten und auf amerikanische Verhältnisse zugeschnittenen Konzept folgte, einen Raum als Mittelpunkt der Wohnung zu beheizen. Ich will aber die Temperatur in einzelnen Räumen individuell regeln können. Mittlerweile bieten die Münchener dafür Heizkörperthermostate an; das System lässt sich damit auch in Häusern und Wohnungen mit Zentralheizung oder Fernwärme nutzen.

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