c't 1/2017
S. 28
News
AMD-Hardware: Ryzen und Radeon Instinct
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Gute Aussichten

Desktop-Prozessor Ryzen und Rechenbeschleuniger Radeon Instinct

Im ersten Quartal 2017 soll AMDs erster Desktop-Prozessor mit Zen-Architektur erscheinen. Vorführungen von AMD suggerieren, dass er es mit Intels 1100-Euro-Prozessor Core i7-6900K aufnehmen kann.

Seit Jahren dominieren Intels Hauptprozessoren den Markt. Die Alleinherrschaft könnte im ersten Quartal 2017 enden. Denn dann will AMD den lang erwarteten High-End-Prozessor „Summit Ridge“ mit Zen-Architektur unter der Bezeichnung „Ryzen“ vom Stapel lassen. Der Achtkerner soll es mit Intels Core i7-6900K aufnehmen können – das versprach AMD auf dem Tech Summit im kalifornischen Sonoma. Ryzen richtet sich an anspruchsvolle Desktop-Nutzer und Gamer; neue Server-Prozessoren (Naples) sollen im zweiten Quartal herauskommen, Notebook-CPUs (Raven Ridge) erst im zweiten Halbjahr.

Laut AMDs Vice President Kevin Lensing haben mehr als eintausend Entwickler unter Leitung der Koryphäe Jim Keller (Vater der K8-Architektur des Athlon 64) über vier Jahre am Ryzen-Prozessor gearbeitet. AMD zufolge soll er pro Taktzyklus 40 Prozent mehr Befehle verarbeiten als der Vorgänger-Prozessor Excavator, ohne mehr Energie zu verbrauchen.

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