c't 10/2017
S. 176
Web-Tipps
Grenzgeschichten, Bot-Wiki, maritime News, Video-Suchmaschine

Erzählen über Grenzen hinweg

http://grenzgeschichten.net

Grenzen beeinflussen Lebensläufe und spiegeln Konflikte zwischen Ländern, Ethnien und Religionen wider. Von Grenzen handelt das Portal Grenzgeschichten – crossing borders. Schüler und Studenten arbeiten mit Journalisten, Künstlern und Zeitzeugen zusammen. Auf der Seite sammeln sie entstandene Texte, Fotos, Videos und Audiodateien. Darin geht es zum Beispiel um die deutsch-deutsche Teilung, spannende Biografien, Flucht und Zuflucht.

Die Website ist ein bundesweites Bildungsprojekt der Stiftung Zuhören und der Bayerischen Sparkassenstiftung, die Jugendliche an das ortsbasierte, crossmediale Storytelling im Internet heranführen will. Die Beiträge auf Grenzgeschichten werden an ihren unterschiedlichen Schauplätzen erzählt und per Geokoordinaten auf der Landkarte verortet. (jo@ct.de)

Alles über Bots

https://github.com/BotCube/awesome-bots

BotCube ist eine Agentur, die Chatbots baut. Sie hat in Form eines GitHub-Repository namens Awesome bots eine Art Wiki aufgebaut, das nützliche Links zum Thema enthält. Neben vielen Hinweisen auf News-Quellen aller Art und einer Auswahl beliebter Bots finden Interessierte dort auch Verweise auf Bot-Verzeichnisse, Entwicklungswerkzeuge sowie für alle weiteren Aspekte der Bot-Ökosysteme, angefangen von Test-, über Monetarisierungs- bis hin zu Analyse-Werkzeugen. (jo@ct.de)

Freizeitkapitäne, ahoi!

https://gcaptain.com

Die Website gCaptain richtet sich eher an Seeleute oder andere Profis aus der maritimen Community, die sich im Forum austauschen und in der Jobbörse Stellenangebote finden. Mit ihrer bunten Mischung aus News und Hintergrundberichten aller Art ist sie aber für jedermann interessant, der sich für Meere und alles, was sich darauf bewegt, begeistert. (jo@ct.de)

Suchbegriffe in Videos finden

https://www.spaactor.com

Spaactor ist eine Suchmaschine, die etwas kann, das derzeit nicht mal Google, Bing & Co. leisten: Sie findet Suchbegriffe in der Tonspur von Videos und in Podcasts. Möglich macht das eine Spracherkennungs-Software, die audiovisuelle Medien transkribiert. Eine Suchmaschinen-Software durchkämmt dann alle Transkripte nach dem Suchbegriff. Wird sie fündig, verlinkt sie im Video oder Podcast die Stellen, an denen der Suchbegriff genannt wird, und listet die Treffer mit Zeitangabe auf. Lästiges Spulen fällt damit weg. Die Ergebnisse kann man direkt auf Spaactor anschauen und -hören.

Bisher greift die Suchmaschine auf circa eine Million Videos und Podcasts zurück, täglich kommen rund 2000 weitere hinzu. Aktuell sind die 250 größten deutschsprachigen Kanäle verfügbar. Die Suchfunktion kostet Anwender kein Geld. Einnahmen generiert Spaactor über Werbung. Die Entwickler des Bremer Start-ups haben darüber hinaus noch ein kommerzielles Angebot für Unternehmen im Programm. (mre@ct.de)

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