c't 10/2017
S. 178
Spielekritik
Action-Adventure
Aufmacherbild
Die Straßen bei „Lego City Undercover“ sind belebt und voller Fahrzeuge. Vom Motorrad bis zum Lkw kann Verbrecherjäger Chase McCain alles kapern, was Räder hat.

Straßenrowdys im Klötzchenland

Unter der bunten Oberfläche von Lego City brodelt das Verbrechen. Rex Fury, der König der Kriminellen, ist aus dem Gefängnis entkommen. Und nur ein Mann kann ihn aufhalten: Chase McCain, angehender Supercop. Nach Jahren im Exil ist Chase zurück in der Spielzeugstadt, um alte Rechnungen zu begleichen – nicht zuletzt mit seiner Exfreundin Natalia, die durch seine Schuld im Zeugenschutzprogramm gelandet ist. Mit der patenten Ellie und dem hyperaktiven Frank an seiner Seite sagt Chase dem Verbrechen den Kampf an.

Ursprünglich für die Wii U entwickelt, hat Lego City Undercover nun nach vier Jahren eine Portierung auf PC, PS4, Xbox One und Switch erlebt. Auf den ersten Blick wirkt das Spiel wie eine kindgerechte Version von „Grand Theft Auto“. Man steuert Chase aus der Verfolgerperspektive durch eine große und lebendige Stadt. Autos, Trucks und Motorräder lassen sich per Knopfdruck kapern. Durch das Erfüllen einzelner Aufträge schaltet man Areale frei, die danach zum freien Erkunden einladen. Jedes Areal bietet verschlossene Bereiche, die nur mit speziellen Geräten oder Fähigkeiten zugänglich sind. Lego-typisch sind diese an Bekleidungsvarianten gekoppelt, die man im Laufe der Aufträge findet.

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Im Kampf gegen das Verbrechen muss Chase oft die Fäuste fliegen lassen. Durch Judowürfe kann er Kriminelle lange genug betäuben, um sie verhaftungsreif zu machen und die Handschellen klicken zu lassen.