c't 10/2017
S. 136
Praxis
Umstellung auf VoIP
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Über VoIP sprechen

ISDN und analoge Telefone mit IP-Telefonie nutzen

Bis Ende 2018 sollen die letzten konventionellen Vermittlungsstellen der Telekom vom Netz gehen. Ab dann gibt es nur noch Voice over IP. Mit neuen Geräten und Anpassungen der Infrastruktur lassen sich auch Analogtelefone und ISDN-Anlagen weiter betreiben.

Die Umstellung auf VoIP läuft bei der Telekom auf Hochtouren. Jeden Tag werden zehntausende Anschlüsse auf die neue Technik umgestellt. Die schlimmsten Kinderkrankheiten der IP-Telefonie sind auskuriert; viele professionelle Nutzer haben schon lange auf die neue Technik umgestellt.

Ob Ihrem Anschluss eine Umstellung bevorsteht, merken Sie daran, dass er noch mit einem Splitter betrieben wird. Der Splitter teilt die Frequenzbereiche für Telefon und DSL auf, die auf der gleichen Leitung laufen. Solche Anschlüsse werden ausnahmslos auf VoIP umgestellt. Der Splitter darf nach der Umstellung nicht weiterverwendet werden, weil der früher für Telefonie genutzte Frequenzbereich auf der Leitung künftig dem DSL-Upstream zugeschlagen wird (Annex J). Dadurch steigt die Datenrate von ADSL-Anschlüssen in Senderichtung von bisher von 1 auf maximal 2,5 MBit/s. Schleifen Sie den Splitter trotzdem ein, kann das DSL-Modem wahrscheinlich nicht mehr synchronisieren.

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