c't 10/2017
S. 18
News
Musikmesse Superbooth
Aufmacherbild

Hauptstadt unter Strom

Musikneuheiten von der Superbooth 2017

Berlin brodelt: Die Superbooth entwickelte sich bereits im zweiten Jahr zu einer der größten und wichtigsten Messen für elektronische Musik und wartete mit zahlreichen Weltpremieren auf.

Der Synthesizer-Boom in der Musikindustrie hält ungebrochen an. Seit jeder Hobbyist auf seinem Laptop eine komplette Plattenproduktion fahren kann, steigt die Nachfrage nach elektronischen Klangerzeugern – schließlich soll das Musizieren auch Spaß machen, und dazu bedarf es echter Instrumente und Controller, die man direkt in den Rechner einstöpseln kann.

Einst als großer gemeinsamer Stand auf der Frankfurter Musikmesse gestartet, hat sich die Superbooth mittlerweile emanzipiert. Organisator Andreas Schneider holte die Veranstaltung in seine Heimatstadt Berlin. Nach der geglückten Funkhaus-Premiere im vorigen Jahr zog es die Elektronik-Fans dieses Jahr ins FEZ, ein Freizeit- und Erholungszentrum noch aus den Zeiten der DDR. Über 160 Aussteller zeigten hier ihre neuesten Kreationen. Nicht nur bekannte Namen wie Yamaha, Roland und Korg waren zugegen, auch eine große Schar engagierter Kleinentwickler präsentierte ihre neuesten Klangerzeuger. Zwischen pulsierenden Bleeps und Blups konnte jeder Besucher die Exponate nach Herzenslust ausprobieren. Workshops vertieften Kenntnisse im Platinenlöten und auf den Konzertbühnen improvisierten Underground-Stars.

Kommentieren