c't 11/2017
S. 144
Praxis
Smart Home mit openHAB 2
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Wie von Geisterhand

Erste Schritte mit der kostenlosen Smart-Home-Software openHAB 2

Von der Fritzbox übers Smart-TV bis zu smarten Lampen – openHAB 2 steuert nahezu jede beliebige Smart-Home-Hardware. Wir zeigen, welche Handgriffe dafür nötig sind.

Nachts schaltet sich das Flurlicht beim Zubettgehen sanft gedimmt ein. Tagsüber fahren augenblicklich die Jalousien herunter, sobald die pralle Mittagssonne das Wohnzimmer aufheizt. Was nach Smart-Home-Zukunft klingt, würde schon heute in vielen Haushalten funktionieren, denn in den meisten finden sich bereits vernetzte Elektronik-Komponenten. Doch meistens werkeln alle als Insel-Lösung völlig aneinander vorbei. Eine App auf dem Handy steuert die Funk-Lampen, eine andere auf dem Tablet reguliert die Raumtemperatur am smarten Heizungsthermostat. Das Smart-TV will mit der Fernbedienung kontrolliert werden. Interaktionen zwischen den Komponenten oder intelligente Abläufe? Fehlanzeige. Fertige Smart-Home-Zentralen versprechen Abhilfe, sind aber meist teuer – und einige davon arbeiten nur mit Bausteinen desselben Herstellers zusammen.

Die Macher der kostenlosen Software openHAB 2 haben sich auf die Fahnen geschrieben, möglichst viele vernetzte Geräte unter einem Dach zu vereinen und so das eigene Heim in ein Smart Home zu verwandeln. Das Reizvolle daran: openHAB 2 ist quelloffen und wird von einer ansehnlichen Community betreut. Zudem läuft es als Java-Applikation auf nahezu jeder Hardware. Für die Konfiguration und die Steuerung des Smart Home bringt es gleich mehrere Web-Oberflächen mit.

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