c't 11/2017
S. 86
Hintergrund
Bildbearbeitung mit KI: Apps
Aufmacherbild

Riesengroße Babyschritte

KI-Anwendungen in der Bildbearbeitung

Die praktische Seite der Künstlichen Intelligenz steht noch am Anfang. Computer erkennen Gesichter und Objekte, erträumen sich Hundewelpen aus Wolken – und sie lernen stetig hinzu. Schon imitieren sie die alten Meister aus den großen Gemäldegalerien.

Bei Künstlicher Intelligenz in der Bildverarbeitung kann man eigentlich nicht von einem Durchbruch sprechen. Vielmehr lernen KI-Systeme seit den ersten praktischen Anwendungen wie ein Kind stetig hinzu. Am Anfang stand die Objekterkennung, die bereits so gut funktioniert, dass sie Teil vieler Programme ist. Das jüngste Beispiel für KI in der Praxis sind Programme, die Stile berühmter Künstler imitieren und auf Fotos übertragen.

Google machte mit der Einführung von Objekterkennung in der App Google Fotos im Frühjahr 2015 Bildverarbeitung mittels neuronaler Netze zu einem Massenphänomen. Seither klassifiziert die App automatisch Objekte wie Hunde, Berge, Strand und Sonnenbrillen.

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