c't 11/2017
S. 61
Kaufberatung
Dokumenten-Scanner

Post-Archivare

Dokumenten-Scanner für den Schreibtisch

Will man die tägliche Post, Rechnungen und Akten ohne viel Aufwand in digitaler Form archivieren, ist ein Dokumenten-Scanner praktisch. Er braucht wenig Platz und speichert Schriftstücke auf Knopfdruck als durchsuchbare PDFs.

Flachbett-Scanner und Multifunktionsgeräte bekommt man zwar für wenig Geld, die brauchen aber viel Stellfläche und sind umständlich zu bedienen: Klappe auf, Blatt ausrichten, Klappe zu, scannen, Klappe auf, Blatt umdrehen, Klappe zu, scannen … Bei einem Einzug-Scanner legt man die zu digitalisierenden Blätter einfach in den Vorlagenschacht und drückt die Scan-Taste. Das Gerät nimmt dann Blatt für Blatt entgegen, scannt im Idealfall beide Seiten in einem Rutsch und speichert alles als durchsuchbares PDF im vorgegebenen Ordner.

Profil-Verwaltungen wie Avisions Button Manager speichern Scan- und Zielvorgaben als Profile, die man dann direkt am Scanner aufrufen kann.

Doch kosten solche Einzug-Scanner mehr als Flachbettgeräte – je nach Ausstattung sogar deutlich mehr – und sie können nur Einzelblätter ohne Heftklammern verarbeiten. Wollen Sie für wenige Rechnungen Ihren Schreibtisch nicht zustellen, reicht ein Scanner ohne Vorlageneinzug für mehrere Blätter wie der Plustek Z300 aus dem nebenstehenden Test oder der Avision AV32. Beide kosten zwischen 150 und 200 Euro.

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Für jedes Profil lassen sich umfangreiche Einstellungen zum Nachbearbeiten und Speichern des Scans festlegen.