c't 11/2017
S. 42
News
Google Assistant

SDK und Bausatz für Googles Assistent

Google hat eine ausführliche Bauanleitung für sein Set bereitgestellt.

Google hat ein SDK für seinen Assistenten herausgebracht. Das Google Assistant SDK richtet sich zunächst an Entwickler, die Hardware-Prototypen bauen. Im Laufe des Jahres soll eine Variante für kommerzielle Gerätehersteller folgen, die auf zahlreichen Hardwareplattformen laufen soll.

Um Bastler möglichst umfassend zu unterstützen, hat Google ein passendes Hardware-Set zusammengestellt. Es umfasst neben Platinchen für die Sprachein- und -ausgabe einen Lautsprecher, ein Mikrofon sowie eine Pappschachtel als Gehäuse. Die aktuelle Ausgabe 57 des englischen Magazin MagPi enthält das Set als Beilage. Man muss nur ein RasPi und eine SD-Karte ergänzen – und kann einen Sprachassistenten bauen. Die komplette und detaillierte Aufbauanleitung und das SD-Karten-Image lässt sich aber auch ohne den Kauf des Magazins herunterladen. (jo@ct.de)

Mehr Inhaltskontrollen bei Facebook und Google

Als Reaktion auf immer wieder veröffentlichte Gewaltvideos will Facebook das Team vergrößern, das von den Benutzern hochgeladene Inhalte prüft. Zu den bislang 4500 Kontrolleuren sollen im Laufe des Jahres 3000 weitere hinzukommen. Auch will Facebook es Benutzern einfacher machen, Videos mit verstörenden Inhalten zu melden.

Google will mittels einer neuen Initiative namens „Project Owl“ erfolgreicher gegen gefälschte Nachrichten und Hassbotschaften in Netz vorgehen. Das Unternehmen hat die Richtlinien für seine Testpersonen komplett überarbeitet, um besser gegen minderwertigen Content in den Suchergebnissen vorzugehen. Für Google sind seit geraumer Zeit weltweit Tausende Internet-Anwender aktiv, um Änderungen der Suchformel in einem Blindtest zu bewerten. Alleine in Deutschland seien laut Google rund 600 Testpersonen im Einsatz. Die Initiative soll auch die Autocomplete-Funktion bei der Google-Suche verbessern. So will Google bei Vorschlägen auf Begriffe verzichten, die als sexuelle Beschimpfung, Hassrede oder als Bedrohung bestimmter Gruppen empfunden werden können. (jo@ct.de)

Echo Look: Amazons Modeassistent

Die Begleit-App zu Echo Look führt Buch über die Outfits. Bild: Amazon

Amazon hat eine vernetzte Kamera namens Echo Look vorgestellt. Sie reagiert wie die Echo-Lautsprecher auf Sprachbefehle, kann auf Wunsch aber auch ein Foto oder Video des Nutzers aufnehmen und in die Amazon-Cloud senden. Die Bilder lassen sich auch über soziale Medien teilen. Eine Funktion namens „Style Check“ beurteilt das Outfit des Benutzers. Die Begleit-App führt Protokoll über die getragenen Kleider und schlägt dazu passend weitere Outfits aus dem Amazon-Shop vor. Echo Look ist nur in den USA und nur nach Einladung erhältlich. Das Gerät kostet 200 US-Dollar. (jo@ct.de)

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