c't 12/2017
S. 118
Praxis
Ryzen-PC: Einrichtung unter Windows

Feintuning

BIOS-Setup und Windows 10 optimal einrichten

Im Betrieb soll ein Desktop-PC möglichst leise laufen, wenig Energie schlucken und dennoch volle Performance bringen. Damit das klappt, müssen die BIOS-Einstellungen stimmen und die richtigen Windows-Treiber installiert sein. Wir zeigen anhand des Ryzen-Bauvorschlags, wie man dabei vorgeht.

Nach dem Zusammenbau erfordern moderne Desktop-PCs nur wenig Aufwand bei der Konfiguration, denn alle Hersteller liefern ihre Boards inzwischen mit sinnvollen BIOS-Voreinstellungen aus. Zudem kommen viele Hardware-Treiber mittlerweile bequem über Windows Update auf den Rechner. Mit einigen Handgriffen im BIOS-Setup können Sie jedoch dafür sorgen, dass die Lüfter nicht unnötig schnell drehen und alle Energiesparfunktionen aktiv sind. Zudem halten Hardware-Treiber direkt vom Chip-Hersteller zusätzliche Funktionen parat.

Beim ersten Start Ihres frisch zusammengebauten Rechners rufen Sie noch vor der Betriebssystem-Installation das BIOS-Setup auf. Sonst besteht das Risiko, dass das Installationsmedium in der falschen Betriebsart bootet. Läuft das Betriebssystem statt im moderneren UEFI- im älteren BIOS-Modus (CSM), lässt sich das im Nachhinein ohne Neuinstallation kaum noch ändern. Bei den meisten Mainboards gelangen Sie mit Tastendruck auf „Entf“ ins BIOS-Setup. Um das knappe Zeitfenster beim Boot-Vorgang nicht zu verpassen, drücken Sie die Taste mehrfach kurz aufeinander, sobald die Num-Lock-LED der Tastatur aufleuchtet. Bei manchen Boards, Komplett-PCs und Notebooks liegt diese Funktion auf der „F2“-Taste. Im Zweifelsfall hilft das Handbuch weiter.

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