c't 12/2017
S. 82
Hintergrund
Transportlogistik
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Kettenreaktion

Logistik im Transportwesen

Jede Lieferkette ist immer nur so gut wie ihr schwächstes Glied. Digitalisierung, Vernetzung, Big Data und das „Internet of Things“ sollen dabei helfen, den nationalen und internationalen Transport von Waren weiter zu perfektionieren.

Deutschland ist nicht nur amtierender Fußball- und Export-Weltmeister – laut dem „Logistics Performance Index“ (LPI), den die in Washington ansässige Weltbank alle zwei Jahre veröffentlicht, kann Deutschland sich auch den Titel „Logistikweltmeister“ an die Brust heften. Nirgendwo anders auf diesem Globus sind die Voraussetzungen für den Transport von Wirtschaftsgütern demnach besser als in der Bundesrepublik.

Der LPI berücksichtigt Faktoren wie existierende Transportinfrastrukturen, Pünktlichkeit bei der Lieferung, Möglichkeiten zur Warenverfolgung oder auch die Effizienz von Zollbehörden bei der Abwicklung grenzüberschreitender Transporte. Die Plätze 2 bis 5 im aktuellen Logistics Performance Index belegen Luxemburg, Schweden, die Niederlande und Singapur. Schlusslichter unter den insgesamt 160 berücksichtigten Ländern sind Somalia, Haiti und Syrien.

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