c't 13/2017
S. 92
Test
Admin wider Willen: Fernwartungssoftware
Aufmacherbild

An den Nagel hängen

Fernwartungssoftware statt Turnschuhadministration

Mit einem guten Programm für die Fernwartung lassen sich die PCs anderer Leute auf Vordermann bringen, ohne vor Ort sein zu müssen. Idealerweise klappt das auch per Smartphone-App.

Da will man einmal ganz entspannt um den Maschsee spazieren, und es passiert wieder: Papa ruft an, denn der PC macht seltsame Dinge, oder Mama weiß gerade nicht mehr, wo sie die Bildersammlung hingespeichert hat. Für beides braucht es keinen Tagesausflug – es reicht ein PC oder Smartphone mit Internetzugang und der passenden Fernwartungssoftware.

Die besteht aus zwei Teilen: eine Client- oder auch Gast-Software auf Ihrem PC oder Smartphone sowie eine Host-Software, die auf dem PC läuft, den Sie aus der Ferne warten möchten.

Rosinenpickerei

Die Fülle an Fernwartungsprogrammen ist riesig, doch mit ein paar Bedingungen an die Fähigkeiten wird die Auswahl schnell übersichtlicher. Unerlässlich ist, dass der Zugriff von überall aus möglich ist, ohne ein VPN einzurichten oder Dienste wie DynDNS zu nutzen. Ebenso wichtig war uns die Verfügbarkeit eines Mobil-Clients zur Fernsteuerung eines PC; zudem muss die Software für den Privatgebrauch gratis sein. Einen professionellen Support seitens des Herstellers erachten wir als wünschenswert.

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