c't 13/2017
S. 52
Test
Smartphone HTC U11
Aufmacherbild

Glitzerkästchen

Top-Smartphone HTC U11

Der gebeutelte Smartphone-Hersteller setzt große Hoffnungen in das Edelmodell U11. Aber reichen Spitzenkamera plus innovative Funktionen wie Quetsch-Gehäuse und Ohr-Analyse aus, um HTC wieder auf die Erfolgsspur zu bringen?

HTC macht seit Jahren Verluste – kein Wunder, denn während sich deren erste Smartphones noch mit ungewöhnlichem Design und robuster Verarbeitung von der Konkurrenz abgesetzt haben, kam danach eher Handy-Einheitsbrei. Mit dem U11 will HTC aufschließen – und wieder auffallen. Zumindest von hinten betrachtet gelingt das: Alle vier erhältlichen Farben überraschen mit einem ungewöhnlich reflektierendem Glasrücken; unser Testgerät in Blau („Sapphire Blue“) spiegelt beispielsweise dezent rosa. Ob man das schön findet, ist Geschmackssache; ganz sicher fällt es auf.

Von vorne sieht das U11 allerdings genauso langweilig aus wie die meisten Geräte auf dem Markt. Loben muss man die angenehme Haptik: Das Gerät fasst sich mit seinen abgerundeten Ecken deutlich besser an als beispielsweise das scharfkantige LG G6. Gegen den futuristischen Randlos-Look des Samsung Galaxy S8 sieht das U11 dann aber doch wieder ziemlich altbacken aus.

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