c't 14/2017
S. 94
Reportage
VR-Arcade Viveland
Aufmacherbild

VReizeitpark

Ein Besuch in der Virtual-Reality-Spielhalle Viveland in Taipeh

VR-Spielhallen schießen auf der ganzen Welt aus dem Boden, aber wir kennen keine, die so aufwendig inszeniert ist wie das von HTC betriebene Viveland in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh.

Aktuelle Virtual-Reality-Technik ist teuer und platzhungrig: Für ein komplettes System beispielsweise mit einer HTC Vive und PC muss man rund 2300 Euro auf den Tisch legen. Außerdem braucht man viel freie Fläche in der Wohnung; steht ein Möbelstück im Weg, kann das schmerzhaft werden. Schließlich sieht man die echte Welt mit der VR-Brille vor den Augen nicht mehr. In Virtual-Reality-Spielhallen dagegen kann man preisgünstig VR erleben, ohne das Wohnzimmer umräumen zu müssen.

Video: Viveland in Taipeh

Das ist einer der Gründe, warum VR-Arcades zurzeit fast überall auf der ganzen Welt auftauchen, alleine in Deutschland gibt es bereits fast ein Dutzend, etliche sind in Planung. Und auch wenn die Macher sich allerorten große Mühe geben, die Kundschaft zu beeindrucken – zum Beispiel mit selbst entwickelten Exklusivspielen oder Spezial-Controllern –, geht der Titel für die zurzeit am aufwendigsten inszenierte VR-Spielhalle an Viveland in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh. Wir haben uns dort einen Vormittag lang durchs Angebot gespielt.

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VReizeitpark (2 Bilder)

Viveland ist nur 300 Quadratmeter groß, bezeichnet sich aber selbst als „VR-Freizeitpark“.

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