c't 14/2017
S. 89
Kaufberatung
Smartphones im Langzeit-Check
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Preis/Leistungs-Tipp

Motorola Moto G 3. Gen.

Preiswerte Smartphones stellen sich manchmal als robuster heraus als teure Edel-Modelle.

Zum Kasten: Motorola Moto G 3. Gen.

Das Motorola Moto G3 habe ich im Juli 2016 wegen seines exzellenten Preis/Leistungs-Verhältnisses gekauft: mit 2 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher für 180 Euro. Damals war schon die vierte Moto-G-Generation auf dem Markt, bot mir für den Mehrpreis aber zu wenig Vorteile – und wäre mir auch zu groß: 5 Zoll finde ich genau richtig. Das Display löst nicht besonders hoch auf (1280 × 720), für mich als Gleitsichtbrillenträger jenseits der 50 spielt das aber keine Rolle. Das auf 2,4 GHz beschränkte WLAN rede ich mir mit dem niedrigen Preis schön.

Dass der Quad-Core-Prozessor keine Rakete ist, war mir beim Kauf klar; die für mich wichtigen Apps laufen dennoch flüssig. Die Akkulaufzeit genügt mir völlig: Sie langt für eine lange Wanderung mit gelegentlichen GPS-Einsatz; mit deaktiviertem WLAN und seltener Nutzung sind mehr als zwei Tage drin. Verpackt in einen Schutzüberzug und eine Display-Schutzfolie arbeitet mein Moto G3 fast problemlos – auch nach langen Wanderungen bei Regen. Kürzlich gab es einen Speicherkartenfehler: Ein schöner Schnappschuss ging verloren. Dabei hatte ich bewusst keine Billig-Speicherkarte gekauft. Von der Kamera hatte ich mir mehr versprochen, nur bei hellem Licht finde ich die Fotos gerade noch akzeptabel.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Der verlorene Satz

Der letzte Satz des Artikels ist verlorengegangen. Er lautet: "Erst im Februar kam Android 6.0.1, zwei Wochen später ein weiteres Update, dann bis Mai wieder nichts."