c't 14/2017
S. 104
Test
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Vermessungstechniker

Smartphone Asus Zenfone AR mit Google Tango und Daydream

Bislang ließ sich Googles Augmented-Reality-Technik Tango nur in klobigen und eher praxisuntauglichen Mobilgeräten bewundern. Mit dem Zenfone AR will Asus nun zeigen, dass Tango nichts mit tonnenschwer zu tun haben muss.

Auf den ersten Blick sieht das Asus Zenfone AR aus wie ein ganz normales Smartphone – und das ist gut so: Drin steckt nämlich Googles Augmented-Reality-Technik Tango, die zuvor nur in klobiger und schwerer Hardware umgesetzt wurde. Augmented Reality bezeichnet in diesem Fall die Anreicherung von Realbildern mit Computergrafik.

Nach einem direkt von Google vertriebenen Entwicklertelefon (Codename „Peanut“) und einem Tablet („Yellowstone“) hatte sich zunächst lediglich Lenovo an ein Tango-Gerät für den Massenmarkt herangewagt. Herausgekommen ist dabei Ende 2016 das 6,4-Zoll-Riesen-Smartphone Phab 2 Pro, das nicht nur unhandlich war, sondern auch mehr als ein Viertelkilo auf die Waage brachte – und mit einem Snapdragon-652-SoC auch noch unangenehm untermotorisiert unterwegs war.

Das 170 Gramm leichte Zenfone AR machts besser: Aufgrund der langen Entwicklungszeit steckt zwar nicht Qualcomms aktuelles High-End-SoC Snapdragon 835 im Gehäuse, dafür aber die immer noch schnelle Vorjahresvariante Snapdragon 821 – das ist der gleiche Chip, der auch Google Pixel und Oneplus 3T antreibt. Obendrein spendiert Asus mit 8 GByte RAM ungewöhnlich viel Arbeitsspeicher.

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