c't 14/2017
S. 81
Kaufberatung
Smartphones im Langzeit-Check
Aufmacherbild

Robust, aber wasserscheu

Samsung Galaxy S7

Das Galaxy S7 macht vieles richtig: Es hat zum Beispiel eine Kamera, deren Fotos sogar häufig in c’t abgedruckt wurden. Details wie der sensible Feuchtigkeitssensor können allerdings nerven.

Zum Kasten: Samsung Galaxy S7

Die Beziehung mit meinem Samsung Galaxy S7 im April 2016 begann nicht gerade ideal: Obwohl ich beim Webshop explizit vorab nachgefragt hatte, ob das Gerät wirklich ohne Branding kommt, sprang mich sofort nach dem sorgfältigen Einrichten und App-Icon-Platzieren eine hässliche Vodafone-Quatsch-App an. Na toll.

Womit ich hingegen gut leben kann: Mit dem bombastischen Display, der unglaublichen Geschwindigkeit und dem praktischen SD-Karten-Slot. Alles drei ein riesiger Fortschritt gegenüber meinem alten Nexus 5. Etwas Angst hatte ich anfangs vor der berüchtigten Samsung-Android-Oberfläche; weshalb ich auch als erste Amtshandlung den Google Now Launcher installierte. Damit sieht der Großteil der Bedienoberfläche genauso aus wie bei echten Google-Telefonen. Lediglich Details wie die Quickstart-Leiste und die Telefon-App kommen in Samsung-Geschmacksrichtung. Und um ehrlich zu sein: Die Samsung-Leiste mag ich inzwischen sogar lieber als die von Google, das Gleiche gilt für Samsungs Kamera-App. Ich komme allerdings immer noch mit den Foto-Apps durcheinander: Wenn ich das Bild direkt nach dem Fotografieren ansehen will, öffnet sich der Samsung-Viewer, ansonsten verwende ich den von Google. Was dabei doof ist: Beide haben einzelne praktische Funktionen, die ich beim jeweils anderen vermisse. Ich muss also immer wechseln.

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