c't 15/2017
S. 145
Praxis
4K-Displays und Windows 10

Ten Sharp

Hochauflösende Monitore an Windows 10

4K- und ähnliche Bildschirme erfordern eine skalierbare Bedienoberfläche. Windows 10 kann inzwischen auch alten Programmen zu einer halbwegs stimmigen Darstellung verhelfen.

Bei hochauflösenden Monitoren müssen Betriebssystem und Anwendungen skaliert dargestellt werden, denn anderenfalls sind alle Inhalte zwar gestochen scharf, aber auch winzig klein. Eine solche Skalierung unterstützen auch Windows 7 und 8.1, an einigen Stellen muss man aber mit verpixelter Darstellung oder vergurktem Layout von Schaltflächen rechnen – damals hat man bei Microsoft das Thema Skalierung nicht sonderlich ernst genommen.

Mit Windows 10 sind diverse Systemfunktionen in die neuartigen Universal Apps gewandert (Universal Windows Platform, UWP). Diese sind von Haus aus auf gute Skalierbarkeit ausgelegt und bereiten praktisch nie Probleme. Viele klassische und vom Entwickler aktuell gehaltene Desktop-Programme sind inzwischen ebenfalls unproblematisch, auch auf älteren Windows-Versionen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Texteditor UltraEdit: Als 4K-Monitore bezahlbar wurden, gelang dem Programm keine stimmige Darstellung. Inzwischen schaut es deutlich besser aus – der Hersteller hat nachgebessert.

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