c't 15/2017
S. 172
Praxis
OneNote Backup
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Bild: Alexander Gelin

Ruhige Nächte

OneNote-Notizbücher sichern

Anwender füttern OneNote mit wichtigen, oft unersetzlichen Daten. Erst mit einem Backup in der Hinterhand schlummert es sich beruhigt. Doch genau das macht Microsoft dem Anwender nicht so leicht. Kennt man den richtigen Kniff, bekommt man die Daten aber auch aus OneDrive auf eine Backup-Platte.

Für OneNote-Nutzer, die das Notizprogramm nicht nur für Einkaufszettel oder Grillparty-Packlisten verwenden, käme der Verlust ihrer Daten einer Katastrophe gleich. Schließlich bietet sich das Programm auch zur Speicherung komplexer Projekte an und wächst damit schnell zum kompletten digitalen Gedächtnis. Entsprechend wichtig sind Backups der Notizbuch-Dateien. Ganz so einfach wie das Kopieren von Bildern oder Word-Dokumenten auf ein Backup-Medium ist das Sichern von OneNote-Notizbüchern leider nicht. Aber wenn man einmal weiß, wie es geht, dann klappt es auch mit dem Backup. Die entsprechenden Funktionen sind allerdings nur bestimmten Versionen vorbehalten – und dort auch etwas versteckt.

OneNote-Dateien unterscheiden sich von üblichen Office-Files: Der Inhalt des Notizbuchs steckt nicht in einer einzelnen Datei, sondern in komplexen Ordnerstrukturen. Das allein wäre nicht tragisch – dann kopiert man halt die kompletten Ordner auf ein Backup-Medium. Dummerweise hilft das nur, wenn die Notizbücher auf einer lokalen Platte gespeichert sind. Das erlauben aber ausschließlich die mit MS Office 2010, 2013 oder 2016 installierten Windows-Versionen von OneNote.

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