c't 15/2017
S. 164
Praxis
Kotlin
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Java war mal

Die neue Programmiersprache für Java und mehr, Teil 1

Kotlin verspricht viel: Java-Entwickler produktiver zu machen, Fehler wie NullPointerExceptions prinzipiell auszuschließen und dennoch die Vorteile des riesigen Java-Ökosystems nutzen zu können. Zudem lässt sich Kotlin-Code in JavaScript oder Maschinencode übersetzen.

Auf seiner I/O-Konferenz erklärte Google Kotlin zur offiziellen Zweit-Programmiersprache für Android – unter tosendem Applaus. Die Begeisterung kommt nicht von ungefähr, denn als moderne Alternative zu Java sorgt Kotlin für kompakteren Code, weniger Fehler und mehr Spaß bei der Arbeit.

Hervorragende Unterstützung durch Werkzeuge, wie hier in IntelliJ IDEA, war eines der Entwurfsziele von Kotlin.

Aber nicht nur bei Android-Apps, sondern auch auf den Servern breitet sich die Sprache aus. Kotlin unterstützt das für Unternehmensanwendungen sehr verbreitete Spring-Framework mit speziellen APIs. Das Build-Tool Gradle kann seit einiger Zeit ebenfalls mit Kotlin-Dateien konfiguriert werden. Und die größten Banken der Welt benutzten Kotlin, um die Blockchain-Plattform Corda zu entwickeln.

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