c't 15/2017
S. 26
News
Anwendungen

Hyperlinks fürs PDF

Auto-Link kennt diverse Methoden, um PDF-Text automatisch zu verlinken. Im Modul File-Linker lassen sich Listen mit Suchmustern definieren.

Auto-Link ist eine Plug-in-Sammlung für Acrobat, die in- und externe Links selbstständig generiert. Beispielsweise verknüpft das Modul „File Linker“ externe Dateien mit Textstellen im PDF, wenn sie einem bestimmten Suchmuster entsprechen. Ein solches Muster könnte Artikelnummern mit den passenden Produkt-Datenblättern verlinken, deren Dateiname diese Nummer enthält. Neu in Version 7 ist die Option, Listen für Suchmuster zu generieren; zudem wurden die Plug-ins an Acrobat DC angepasst.

Weitere Module erstellen Verweise innerhalb des Dokuments sowie Inhaltsverzeichnis und Glossar anhand typografischer Merkmale wie Schriftart, -größe und -farbe. Die Funktion Auto-Glossar generiert zu Wörtern oder Abkürzungen interaktive Tooltips. Sämtliche Begriffe und Erklärungen muss der Ersteller des Dokuments zuvor in einer CSV-Datei zusammengestellt haben, die er dem Auto-Link-Plug-in als Suchvorgabe übergibt. Auto-Link läuft unter Windows und kostet als Einzelplatzlizenz 589 Euro. (atr@ct.de)

Einfacher PDF-Editor

Seit Herbst letzten Jahres hat der deutsche Software-Entwickler Softmaker den Windows-PDF-Editor FlexiPDF im Programm, mit dem sich das Layout von PDF-Dokumenten recht umfangreich bearbeiten lässt. Das kostenlose FlexiPDF Basic kann PDFs jetzt nicht nur erzeugen und kommentieren, sondern auch Seiten löschen, ergänzen und umsortieren. Andere kostenlose Betrachter wie Acrobat Reader, Foxit Reader oder PDF-XChange Editor bieten solche Seitenoperationen nicht. FlexiPDF ist eine lokalisierte Version des von Iceni entwickelten Infix, die Softmaker unabhängig vom Original weiterentwickeln will. (atr@ct.de)

Painter trägt dick auf

Corel verbessert in Painter 2018 die Simulation dickflüssiger Farbe.

Das Malprogramm Painter von Corel wird künftig jährlich aktualisiert. Das neue Painter 2018 setzt zwei Schwerpunkte: realistische Simulationen und Werkzeuge für Konzeptzeichnungen.

„Dicke Farbe“ lässt die bisherige Impasto-Funktion alt aussehen. Die neuen Pinsel tragen digitale Farbklumpen auf, die sich mit anderen Pinseln verstreichen und auch wieder wegspachteln lassen. Das Werkzeug „tropfende Pinsel“ vermischt Farbe realistischer als zuvor. Die „Textursynthese“ errechnet aus vorhandenen Strukturflächen neue Muster. Die für Foto-Verfremdungen praktische Klonfunktion verarbeitet jetzt auch Texturen als Quelle.

Konzeptzeichner können Bildbereiche nun mit Strukturen füllen, bei Pinseln eine zufällige Körnung aktivieren und glatte Flächen mit 2,5-D-Strukturwerkzeugen veredeln. Das Auswahlmalwerkzeug arbeitet ähnlich wie der Maskierungsmodus von Photoshop. Painter 2018 läuft unter macOS und Windows und kostet 425 Euro (Upgrade 219 Euro). (ghi@ct.de)

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