c't 16/2017
S. 34
News
Apple

PayPal-Zahlung in Apples Stores

Noch eine Zahlungsmethode: Nun können Nutzer aus insgesamt zwölf Ländern bei Apple auch per PayPal zahlen.

Kunden von Apples diversen Stores können Rechnungen nun auch mittels PayPal begleichen. PayPal zufolge hat Apple Verträge für Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, Kanada, Niederlande, Mexiko, Österreich, Spanien und die USA geschlossen. Die Vereinbarung betrifft den App Store (iOS, macOS, watchOS, tvOS), iBooks (für elektronische Bücher) und iTunes (Musik, Filme, TV-Serien). Abonnements etwa für den Streaming-Dienst Apple Music, den iCloud-Speicherplatz und In-App-Käufe sind eingeschlossen.

Die PayPal-Option lässt sich in den Zahlungseinstellungen einschalten. Per „OneTouch“ kann man sich die wiederholte Passworteingabe für die Apple-ID sparen. PayPal teilte außerdem mit, eine im PayPal-Konto hinterlegte Kreditkarte sei nicht notwendig. Daher kann man über PayPal indirekt wieder ein Bankkonto für Einkäufe in Apples Shops verwenden. (dz@ct.de)

Drahtloses CarPlay zum Nachrüsten

Der Receiver iLX-107 von Alpine lässt sich per WLAN mit iPhones koppeln.

Der Auto-Zubehörhersteller Alpine hat das erste Infotainment-System fertiggestellt, das sich in Autos nachrüsten lässt und für Apples Wireless CarPlay eignet. Das Alpine iLX-107 ist ein Receiver mit 7 Zoll großem, kapazitivem Touchscreen mit LED-Hintergrundbeleuchtung, der sich per WLAN mit iPhones koppeln lässt. Dafür nutzt der Receiver das 5-GHz-Band. Mit einem bereits gekoppelten iPhone verbindet sich das Gerät automatisch, sobald es wieder in Reichweite ist.

Mit CarPlay lassen sich Smartphone-Funktionen über das Infotainmentsystem des Fahrzeugs nutzen. Dazu gehören Telefonie, Navigation oder auch Musik. Mit Wireless CarPlay kann das iPhone in der Tasche bleiben. Wireless CarPlay ist noch selten. Bei BMW gibt es die Technik im Rahmen von Sonderausstattungen. Alpine hat den iLX-107 im Januar 2017 auf der Consumer-Elektronik-Messe CES vorgestellt. Das Gerät ist zunächst nur in den USA für 900 US-Dollar erhältlich. (dz@ct.de)

Im Clinch mit Qualcomm

Im Streit um Lizenzzahlungen legt Qualcomm eine Schippe drauf: Die US-Handelskommission ITC soll Apple die Einfuhr einiger iPhones aus Fertigungsländern wie China verbieten, fordert der Funk-Chip-Hersteller.

In der Klage bei der US-Handelsbehörde ITC geht es um Apple-Telefone, die Chips von Intel enthalten. Apple setzt diese seit Herbst 2016 in Varianten des iPhone 7 und 7s sowie in Tablet-Modellen ein, die für die US-amerikanischen Netze von T-Mobile und AT&T ausgelegt sind. Der Chipkonzern wirft Apple vor, sechs seiner Patente zu verletzen. Dabei handelt es sich laut Qualcomm um „Techniken, die die Batterielaufzeit der Geräte verlängern und zugleich deren Leistung erhöhen“.

Die beiden Unternehmen streiten seit Januar 2017. Apple wirft Qualcomm vor, zu viel für Patentlizenzen zu verlangen und fordert eine Milliarde US-Dollar vom Chip-Hersteller zurück. Qualcomm wehrt sich mit einer Gegenklage und wirft Apple unter anderem vor, Tatsachen zu verfälschen. (dz@ct.de)

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