c't 17/2017
S. 118
Test
Konsolen-Bausatz
Aufmacherbild

Sandwich mit Kabelsalat

Die mobile Selbstbaukonsole Creoqode 2048

Was aussieht wie ein Riesen-Gameboy, ist eine Retro-Konsole, die man selbst zusammenbauen und programmieren kann. Creoqode liefert in seinem Arduino-Bausatz alle nötigen Platinen und Kabel inklusive Programmierbeispielen.

Der Arduino hat nicht den schnellsten Prozessor auf dem Markt. Mit einer Taktfrequenz von 16 MHz und einem SRAM-Speicher von gerade einmal 8 KByte wäre er in den 70er-Jahren en vogue gewesen. Das Besondere ist jedoch, dass man die Ein- und Ausgänge auf seiner Platine direkt ansprechen kann und sich der Chip über eine C-ähnliche Sprache relativ leicht programmieren lässt. Gerne wird er deshalb für Bastelprojekte genutzt, die elektronische Schaltkreise steuern oder mit Sensoren messen.

Das per Kickstarter finanzierte britische Start-up Creoqode hat nun rund um den Arduino eine mobile Spielkonsole namens 2048 gebastelt. Schüler und Studenten können hier eigene kleine Spiele und Animationen programmieren. Sie lassen sich über die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) unter Windows, macOS oder Linux einfach schreiben und per USB auf die Konsole überspielen.

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Mit der kostenlosen Arduino-Entwicklungsumgebung kann man einfache Programme auf den Creoqode 2048 übertragen.