c't 17/2017
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Xeon-SP-Boards

Mainboards für Intels neue Serverprozessoren

Mit dem Start der CPU-Familie Xeon Scalable Performance kommen passende LGA3647-Boards in vielen Varianten – denn auch den zugehörigen Chipsatz C620 „Lewisburg“ gibt es in sieben Versionen mit großer Funktionsvielfalt.

Für die neue Serverplattform Purley mit dem Xeon Scalable Performance hat Intel nicht nur neue Skylake-SP-Prozessoren mit AVX512 entwickelt, sondern auch den Chipsatz C620. Von diesem „Lewisburg“ gibt es sieben Versionen mit bis zu vier 10-Gigabit-Ethernet-(10GbE-)Controllern und man kann pro Mainboard gleich mehrere davon auflöten. Für Netzwerk-Router und Telco-Server sind die teuersten Varianten mit Hardware-Beschleunigern namens QuickAssist Technology (QAT) für Ver- und Entschlüsselung, Hashing und Dekompression gedacht. QAT entlastet die CPU bei der Verarbeitung (SSL-)verschlüsselter Netzwerkpakete mit bis zu 100 GBit/s.

Lewisburg bindet bis zu 14 SATA-Festplatten an oder auch 20 PCIe-Lanes. Genau wie Desktop-Chipsätze – etwa Z270, Q170 – sind C620 und CPU per DMI verbunden, was PCIe 3.0 x4 mit 4 GByte/s entspricht. Das ist wenig Durchsatz für die vielen I/O-Funktionen; Mainboard-Entwickler können deshalb bis zu 16 weitere PCIe-Lanes zwischen CPU und C620 ziehen.

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