c't 17/2017
S. 41
News
Internet-Protokoll

Quickstepp

IETF treibt Googles Quic voran

Bei der Internet Engineering Task Force läuft die Arbeit am Quic-Protokoll auf Hochtouren. Quic soll nicht weniger als das bewährte Transmission Control Protocol ablösen – darüber laufen zum Beispiel HTTP-Übertragungen von Webbrowsern.

Das Transmission Control Protocol (TCP) stammt aus den 70er Jahren. Zahlreiche Internet-Anwendungen nutzen es als Träger, beispielsweise setzt das Web-Protokoll HTTP darauf auf. TCP wurde über Jahrzehnte verfeinert. Doch hat es auch Schwächen.

Verschachtelte Anfragen

Beispielsweise startet die Nutzdatenübertragung bei üblichen Implementierungen (TCP-Stacks) erst nach dem Verbindungsaufbau (Handshake). Dafür müssen Sender und Empfänger (z. B. PC mit Browser und Webserver) mindestens drei Pakete übertragen. Bei einer einzelnen TCP-Übertragung merkt man das kaum, sie beginnt fast unmittelbar. Gängige Webseiten bestehen jedoch aus vielen einzelnen Elementen, die von verschiedenen Servern stammen und bei deren Abruf summieren sich viele einzelne Verzögerungen – der Seitenaufbau lahmt.

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