c't 18/2017
S. 130
Test
Rechtschreibprüfung
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Verflixte Schreibung

Rechtschreib- und Grammatikprüfungen aktueller Textprogramme

Deutsch ist nicht einfach. Selbst Germanisten kommen mitunter ins Grübeln, ob in den Satz ein Komma gehört, Wörter getrennt werden oder zusammenzuschreiben sind. Rechtschreibkorrekturwerkzeuge sollen möglichst alle Fehler ausmerzen. Doch manche entdecken kaum mehr als einfache Tippfehler.

Ein vor Fehlern strotzendes Bewerbungsschreiben hinterlässt einen schlechten Eindruck. Lebenslauf und Zeugnisse spielen dann oft keine weitere Rolle und die Bewerbung landet sofort auf dem Stapel der Ablehnungen.

Auch Vereinsmitteilungen, Hausarbeiten, technische Dokumentationen und Anschreiben an Firmen oder Behörden lesen sich flüssiger, wenn sie keine Fehler enthalten; mitunter verursachen Fehler sogar Missverständnisse.

Autoren haben es heute dank Marktplätzen wie Amazons Kindle-Shop viel leichter, ihre Werke ohne einen Verlag zu veröffentlichen. Dabei müssen sie aber auch auf deren Infrastruktur verzichten und sich um das Lektorat selbst kümmern, um Tipp- und Grammatikfehler in den Manuskripten auszumerzen. Andernfalls riskieren sie schwerwiegende Konsequenzen: Amazon nimmt zunehmend E-Books aus dem Angebot, wenn sich Käufer über Mängel beschweren.

Diese Probleme sollten Rechtschreib- und Grammatikprüfungen vermeiden. Ob die in heutigen Textprogrammen eingebauten Werkzeuge das zuverlässig erledigen und was sie leisten, zeigt unser Test.

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