c't 18/2017
S. 126
Test
Android O
Aufmacherbild
Bild: Stefan Porteck

Gute Nachrichten

Ein Blick auf die Neuerungen der kommenden Android-Version

Das in Kürze erscheinende Android 8 verspricht weniger zu nerven, mit einer Akkuladung länger durchzuhalten und sicherer zu sein. Wir haben die finale Preview mit dem Codenamen Android O auf einem Nexus 5X installiert und geschaut, was die Neuerungen bringen.

Google bessert bei Android 8 vor allem beim Aussehen und bei der Funktionalität der Bedienoberfläche nach. Optisch deutlich verändert haben sich die Einstellungen: Hier zeigen sich nun weniger Hauptkategorien, deren Unterpunkte dafür tiefer verschachtelt wurden. Das ist sehr übersichtlich, doch um zu weitergehenden Einstellungen zu gelangen, sind nun mehr Fingertipps erforderlich.

Für einen einheitlichen Look auf den Homescreens sorgen adaptive Icons. App-Entwickler definieren dafür den Vordergrund – also das eigentliche Logo – und den Hintergrund getrennt. Der Launcher legt dann automatisch eigene Masken mit Formen darüber, um die Icons aller installierten Apps einheitlich mit eckigen, runden oder anders geformten Icons anzuzeigen.

Apps, die heute schon den Multi-Window-Modus von Android 7 unterstützen, laufen unter Android 8 auch auf mehreren Bildschirmen. Sofern das Smartphone mit einem externen Display verbunden ist, können die Nutzer festlegen, dass der Inhalt einer bestimmten App dort angezeigt wird. Neu hinzugekommen ist Picture in Picture, was bislang nur Android TV vorbehalten war. Das funktioniert nun auch auf Tablets und Smartphones. So kann beispielsweise ein YouTube- oder Netflix-Video in einem kleinen Fenster weiterlaufen, während man auf den Homescreen zurückkehrt oder eine andere App startet.

Kommentieren