c't 19/2017
S. 146
Praxis
Internet-Geschwindigkeit
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Schlaue Vorfahrtsregelung

Fritzbox: Datenverkehr optimal priorisieren

Spätestens wenn Video-Streams ruckeln, Downloads plötzlich lahmen oder der First-Person-Shooter nach den ersten Schritten ins Gras beißt, sollten Sie im Router die Funktionen für Quality of Service einrichten. Wir haben gemessen, was die Technik auf der Fritzbox bringt und erklären, welche Einstellungen empfehlenswert sind.

Per Quality of Service regeln moderne Router den ausgehenden Internet-Verkehr, sodass mehrere Internet-Anwendungen parallel und flüssig laufen. Weil die meisten Internetanschlüsse asymmetrisch ausgelegt sind (Downlink schneller als Uplink), ist die Übertragungsrate in Senderichtung ein knappes Gut. QoS dient dazu, diese knappe Ressource möglichst geschickt für alle Internetanwendungen aufzuteilen. Die Technik wirkt sich nur auf Pakete aus, die der Router selbst versendet.

Ab Werk ist der Großteil der QoS-Funktionen inaktiv. Das ist bei fast allen Routern der Welt so – sinnvollerweise, denn die Hersteller wissen bis auf Ausnahmen nicht, welche Anwendungen an Ihrem Anschluss bevorzugt und welche nachrangig behandelt werden sollen.

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