c't 19/2017
S. 32
News
VR-Spiele

Fußlahm

Fallout 4 und Skyrim in VR: noch viele Probleme

Die Virtual-Reality-Varianten der riesigen Open-World-Spiele Skyrim und Fallout 4 werden von VR-Freaks ungeduldig erwartet.Die Vorab-Versionen, die wir auf der Gamescom anspielen konnten, zeigen jedoch vor allem eines: wie viel bei der VR-Konvertierung konventioneller Titel schiefgehen kann.

Fallout 4 macht einen Riesenspaß in VR – solange man sich nicht bewegt.

Es gibt zu wenig „große“ Spiele: Das ist einer der häufigsten Gamer-Kritikpunkte an VR. Doch dann kam die Ankündigung vom Open-World-Großmeister Bethesda, ihre riesigen Open-World-Meisterwerke Fallout 4 und The Elder Scrolls: Skyrim für VR umzusetzen. Wir konnten beide auf der Gamescom anspielen. Die Entwickler betonten, dass es sich noch nicht um die fertigen Versionen handele. Skyrim VR soll am 17. November für Playstation VR erscheinen, Fallout 4 VR am 12. Dezember für HTC Vive.

Zuerst zum Positiven: Es macht einen Heidenspaß, wirklich in der Welt drin zu sein und mit den Händen und natürlichen Bewegungen Schwert, Raketenwerfer oder Schrotflinte zu schwingen. Dennoch hatte ich mir die Immersion intensiver vorgestellt. In Skyrim warf mich die zum Teil extrem verpixelte Umgebung raus. Die Fallout-Welt wirkte technisch zwar überzeugender, aber auch flacher und fast ein bisschen wie aus Pappe ausgeschnitten.

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