c't 19/2017
S. 48
Test
Radeon RX Vega
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Heiße Aufholjagd

AMDs Spieler-Grafikkarten der Serie Radeon RX Vega

Die ersten Gaming-Karten mit Vega-GPUs sollen Nvidias Pascal-Generation GeForce GTX 1000 gefährlich werden. Auf dem Papier sind sie überlegen, doch reicht es auch in der Praxis?

AMD startet einen Frontalangriff auf Nvidia: Die neuen Spieler-Grafikkarten der Serie Radeon RX Vega sollen die seit über einem Jahr dominierenden GeForce-Grafikkarten vom Thron stoßen. Dafür hat AMD alles aufgefahren: massive Rechenleistung, schnellen Speicher und die bisher fortschrittlichste Schnittstellenunterstützung. Geht es allein nach den technischen Spezifikationen, müsste Nvidia ängstlich mit der weißen Fahne wedeln. Die spannende Frage: Können die Vega-Grafikkarten ihre hohe Rechenleistung in Spielen umsetzen?

Das Flaggschiff läuft unter der Bezeichnung Radeon RX Vega 64 und soll ab 500 Euro erhältlich sein; im Bundle mit zwei Spielen und einem Aufrüster-Gutschein ab 650 Euro. Die Karte konkurriert mit Nvidias GeForce GTX 1080. AMD verkauft zusätzlich eine „Liquid Edition“ mit All-in-One-Wasserkühlung ab 720 Euro – sie soll auch unter langer Dauerlast hohe Turbo-Taktfrequenzen garantieren. Zusätzlich gibt es noch die abgespeckte Radeon RX Vega 56 ab 400 Euro. Sie tritt gegen Nvidias GeForce GTX 1070 an.

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