c't 2/2017
S. 124
Praxis
Google Analytics
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Rudolf A. Blaha

Ziele setzen

Website-Zielvorhaben und Conversion-Tracking mit Google Analytics einrichten

Lohnt sich die teure Werbekampagne? Macht sich das neue Design des Onlineshops bezahlt? Wie viele Besucher melden sich für den Newsletter an? Ausführliche Antworten weiß Google Analytics: Jenseits von Seitenaufrufen erfasst das Statistik-Tool auch Nutzeraktionen – und liefert detaillierte Auswertungen.

Trotz Apps und soziale Medien ist die Website für viele Firmen weiterhin die wichtigste Plattform für Verkauf und Service. Um den Web-Auftritt effektiv zu optimieren, braucht der Betreiber möglichst genaue Informationen über die Seitenbesucher, ihre Klickpfade und Aktionen. Wenn ein Unternehmen diese Daten mit Google Analytics erfasst und auswertet, verschafft das einen klaren Wettbewerbsvorteil: Während andere Betreiber ihr Geld noch in erfolglose Werbekampagnen verpulvern, können Analytics-Nutzer sofort reagieren, wenn die gebuchten Banner nicht genügend Kunden anlocken.

Google Analytics ist der populärste Web-Analyst – doch für viele noch immer eine Blackbox, die ganz viele Daten schluckt und als aufbereitete Tabellen und Diagramme wieder ausspuckt. Was diese Daten über die Besucher auf der Website erzählen, bleibt vielen Seitenbetreibern verborgen. Um erstes Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir in [1] die Grundfunktionen von Google Analytics erläutert. Seine Stärken spielt Google Analytics erst bei der Auswertung der Besucheraktivitäten (Conversion-Tracking) aus. Zwar enthält auch der Konkurrent Piwik ähnliche Funktionen, doch für Werbetreibende ist Analytics wegen seiner engen Verzahnung mit dem Google-Werbenetzwerk die reizvollere Wahl.

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