c't 20/2017
S. 146
Praxis
Raspi Zero einrichten
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Kopflos glücklich

Raspberry Zero per USB-Kabel einrichten

Der Raspberry Pi Zero istkompakt und günstig, zur Inbetriebnahme benötigt man jedoch einiges Zubehör wie Monitor, USB-Tastatur und verschiedene Adapter. Mit einem kleinen Kniff reicht auch ein Micro-USB-Kabel.

Meist soll der im Vergleich zum ausgewachsenen Raspi 3 leistungsschwache Raspi Zero nicht als Desktop-Ersatz dienen, sondern Tätigkeiten ohne Bildausgabe oder Tastatureingabe ausführen – etwa die Steuerung des Smart Home. Diese Betriebsart nennt man „headless“. In solchen Fällen kann man sich das Hantieren mit Adaptern, Maus, Tastatur und Monitor sparen. Zur Inbetriebnahme reichen ein Micro-USB-Kabel und ein PC aus.

Die Zero-Modelle melden sich über ihre USB-Schnittstelle nicht nur als Host, an den man Zubehör wie Tastaturen anschließen kann, sondern auf Wunsch auch als Client. Damit kann man den Raspi als USB-Gerät an einem PC betreiben – etwa als USB-Eingabegerät, Massenspeicher, serielle Schnittstelle oder auch USB-Netzwerkkarte. Durch letztere Option kann man den Mini-Rechner sehr leicht konfigurieren: Man baut über USB eine Netzwerkverbindung zum PC auf und greift von dort aus über SSH auf den Raspi zu.

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