c't 20/2017
S. 144
Praxis
Raspi-USV

Lückenfüller

USB-Powerbank zur unterbrechungsfreien Raspi-Stromversorgung aufrüsten

Eine einfache USB-Powerbank macht den Raspberry Pi mobil. Doch ein Dauerbetrieb ist damit nicht möglich: Beim An- oder Abstecken des Ladekabels bricht die Versorgungsspannung so weit zusammen, dass der Raspi neu bootet. Elkos und Goldcaps füllen die Lücke.

Kein Akku-Anschluss, kein Laderegler, nicht einmal ein nennenswert großer Spannungsbereich, der einen Einsatz im Auto erlauben würde: Der Raspberry Pi ist ziemlich wählerisch, was seine Stromversorgung betrifft. Fünf Volt bitte, es darf aber auch gern ein bisschen mehr sein, wenn man keine Beschwerden über angebliche Unterspannung bekommen will. Immerhin gibt es mit USB-Powerbanks eine günstige Lösung, um einen Raspberry Pi oder Raspi Zero unabhängig von einer Steckdose betreiben zu können. Um den Raspi nicht zwangsweise herunterfahren zu müssen, wenn der Powerbank der Saft ausgeht und man wieder in den Netz(teil)betrieb wechselt, sollte man zu einem Modell greifen, das sich gleichzeitig laden und entladen lässt. In unserem Test in [1] beherrschte das gut die Hälfte der Geräte.

Versorgungslücke

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