c't 20/2017
S. 90
Test
Mainboards für AMD Ryzen Threadripper
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Dicke Bretter

X399-Mainboards für AMD Ryzen Threadripper

16 Kerne, 32 Threads, 64 PCI-Express-Lanes, bis zu 128 GByte RAM: Ryzen Threadripper ist ein Prozessor-Schwergewicht. Um sein Potenzial zu entfalten, braucht er großkalibrige Mainboards.

Nimm das, Intel: AMD Ryzen Threadripper übertrumpft die bisher lieferbaren Versionen des Core X, Intels Flaggschiff für Desktop-PCs. Wer nicht ständig mit AVX512-Software arbeitet oder 2000 Euro für den kommenden 18-Kerner Core i9-7960X ausgeben möchte, ist mit dem 1000-Euro-Chip Ryzen Threadripper 1950X besser bedient. Der wiederum benötigt Mainboards mit der gewaltigen Fassung TR4 und dem Chipsatz X399, von denen wir vier im c’t-Labor getestet haben – das ist nahezu marktdeckend, denn bis kurz vor Redaktionsschluss waren nur fünf X399-Boards in Deutschland lieferbar.

Der Reigen beginnt mit dem Mainboard Asrock X399 Taichi, das rund 360 Euro kostet. Etwas billiger ist das MSI X399 Gaming Pro AC. 390 Euro verlangt Gigabyte für das X399 Aorus Gaming 7. Und den Preis-Vogel schießt Asus mit dem 550 Euro teuren ROG Zenith Extreme ab; dafür liegt aber auch eine 10-Gigabit-Netzwerkkarte im Karton sowie ein WLAN-Adapter für das 60-GHz-Band.

Noch zwei weitere Threadripper-Boards sind derzeit im Anmarsch: das Asrock Fatal1ty X399 Gaming Pro für rund 430 Euro und das 100 Euro billigere Asus Prime X399-A (siehe S. 51).

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