c't 20/2017
S. 39
News
Netze

10-GBit/s-Industriemodule

Das erste Typ-7-Modul Conga-B7XD führt zwei 10GbE-Ports heraus.

Congatec veröffentlicht seinen Entwicklungsplan für modulare Computer mit 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen. Der Plan schließt einen neuen Steckplatz-Typ für COM-Express-Module mit ein, dessen Fokus auf einer höheren Anzahl von Ethernet-Ports liegt. Er richtet sich an Entwickler, die Module für netzwerkspezifische Anwendungen wie Mobilfunk-Basisstationen, Router oder Speichersysteme nutzen wollen und deshalb hohe Bandbreiten benötigen.

Der COM-Express-Typ 7 hat Platz für vier 10-Gigabit-Ethernet-Ports und einen weiteren Gigabit-Port. Die hohe Anzahl an möglichen Netzwerkschnittstellen wird durch den Wegfall von Audio- und Videoleitungen möglich. Zusätzlich reicht der Steckplatz 32 PCIe-3.0-Lanes, zwei SATA-Anschlüsse, acht GPIOs sowie SPI, I2C und RS-232 weiter. Das Conga-B7XD ist das erste Modul für den Typ-7-Steckplatz. Angetrieben vom Intel-Prozessor Xeon D1577 bietet es zwei 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstellen. (amo@ct.de)

Powerline-Mesh

Drei Wege: Neben Dual-Band-WLAN nutzen die Adapter von D-Link Powerline zur Vernetzung.

Netzwerkhersteller D-Link hat auf der Technikmesse IFA ein neues WLAN-Kit mit Mesh-Funktion vorgestellt: Covr. Das System nutzt nicht nur den Weg per Funk, sondern auch den durch die Steckdose. MIMO-Powerline bringt bis zu 1200 MBit/s Datenrate. Die Covr-Adapter haben drei Gigabit-Ethernet-Ports für verkabelte Geräte und Wave-2-WLAN in zwei Funkbändern (max. 300 MBit/s brutto auf 2,4 GHz, parallel 866 MBit/s auf 5 GHz) inklusive MU-MIMO-Technik.

Die Adapter verbinden sich laut D-Link automatisch beim Einstecken. Zum Router gehts per Kabel. Das Set mit zwei Covr-Adaptern erhält man ab Mitte Oktober für rund 220 Euro. Das Netz kann man mit weiteren Adaptern vergrößern. (amo@ct.de)

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