c't 21/2017
S. 100
Test
SATA-SSDs
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Gut genug

Sieben SATA-SSDs im Test

In der Praxis bringen PCIe-SSDs einen Desktop-Rechner kaum mehr in Schwung als die bewährten SATA-SSDs. Grund genug, wieder mal eine Reihe aktueller SATA-SSDs auf den Prüfstand zu bitten.

SATA-SSDs bleiben weiterhin die beste Option, einem lahmen PC Beine zu machen. Zwar sind sequenzielle Übertragungsraten von einigen GByte/s und extrem hohe IOPS-Werte von schnelleren PCIe-SSDs in der Theorie toll, in der Praxis bringen sie aber nur wenig: Der höhere Preis von PCIe-SSDs lohnt nur in speziellen Anwendungsfällen [1].

Daher haben wir einige aktuelle SATA-SSDs auf den Prüfstand gebeten. Dabei sind Adata Ultimate SU900, Corsair Force LE200, Crucial BX300, Kingston A400 SSD, Mushkin Reactor Armor 3D und die quasi baugleichen WD-Modelle WD Blue 3D und SanDisk Ultra 3D. Da die Anforderungen an den Speicherplatz immer weiter zunehmen, haben wir uns auf Modelle mit rund 500 GByte Speicherkapazität beschränkt. Eine Ausnahme stellt die SanDisk Ultra 3D dar; hier stellte uns SanDisk das Terabyte-Modell zur Verfügung. Gerne hätten wir auch die neuen Versionen von Samsungs beliebter 850er Serie [2] mitgetestet, aber noch sind diese mit dem aktuellen 64-Lagen-Speicher ausgestatteten SSDs nicht erhältlich.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Bitte ein Bit weniger

TLC-Flash speichert in einer Zelle nicht 4, sondern 3 Bit. Bei QLC-Flash sind es 4 Bit. Zudem ist die nur zweijährige Garantiedauer der Corsair Force LE200 nicht positiv, sondern negativ gemeint.