c't 21/2017
S. 66
Test
Beamer mit UHD-Auflösung
Aufmacherbild

4K-Werfer

Der DLP-Beamer Optoma UHD550X projiziert 3840 × 2160 Pixel

Als erster Beamer mit Ultra-HD-Auflösung unterbietet der Optoma UHD550X den Preis von 2000 Euro. Den für einen 4K-Projektor niedrigen Preis ermöglicht eine neue Technik mit einem Spiegelchip, der nacheinander zwei Bilder mit je 4,15 Millionen Pixeln auf die Leinwand wirft. Reicht das für gute 4K-Bildqualität?

Für digitale Projektoren mit 4K- beziehungsweise Ultra-HD-Auflösung musste man bisher mindestens 4000 Euro auf den Tisch legen. Nun soll die Hälfte reichen, im Wesentlichen dank einer neuen Projektionstechnik von Texas Instruments (TI). Dabei zerlegt die Elektronik die ultrahochaufgelösten Bilder zunächst in zwei Hälften, die ein Spiegelchip (Digital Mirror Device, DMD) mit 2716 × 1528 Pixeln nacheinander zum Objektiv lenkt. Auf der Leinwand erscheinen so 8,3 Millionen Pixel pro (Video-)Bild. Da stellt sich die Frage, wie sich dieser Trick auf die Bildqualität auswirkt.

Um das zu klären, haben wir den Optoma UHD550X ins c’t-Labor geholt. Mit dem Kampfpreis von knapp 2000 Euro ist er der billigste der mittlerweile acht Geräte von Acer, Benq und Optoma mit derselben TI-4K-Technik. Alle besitzen jeweils einen HDMI-2.0-Eingang, der 4K-Signale mit bis zu 60 Hertz Bildwiederholrate inklusive Kopierschutz HDCP 2.2 annimmt. So geben sie auch Videos von kommerziellen Quellen wie Ultra HD Blu-ray wieder.

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