c't 22/2017
S. 112
Hintergrund
Windows 10: Windows as a Service
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Alle Halbjahre wieder

Das Servicing-Modell von Windows 10

Microsoft will Feature-Upgrades für Windows 10 alle sechs Monate veröffentlichen, damit IT-Abteilungen besser planen können. Einfacher wird es nicht unbedingt, denn mit der Umbenennung der Upgrade-Kanäle schafft Microsoft zusätzliche Verwirrung.

Microsoft arbeitet daran, Updates (also Sicherheitspatches und Bugfixes) und Feature-Upgrades (neue Ausgaben von Windows 10) schmerzärmer und planbarer zu machen. So hat Microsoft mit dem „Creators Update“ im vergangenen April einen Mechanismus für differenzielle Downloads eingeführt. Ob Feature-Upgrade oder Sicherheitspatch: Windows Update lädt nur noch die tatsächlich benötigten Dateien herunter. Im Falle von Feature-Upgrades soll das den Download einer neuen Ausgabe immerhin um etwa ein Drittel schrumpfen – von knapp drei auf etwa zwei Gigabyte.

Zudem hat Microsoft im Sommer dieses Jahres die Update-Kanal-Bezeichnungen „Current Branch“ und „Current Branch for Business“ eingestampft. An deren gemeinsame Stelle tritt nun der „Semi-Annual Channel“. Das klingt nach Vereinfachung und Verschlankung.

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