c't 22/2017
S. 80
Test
Sprachassistenten: Im Alltag
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Freundlich, hölzern, clever und arrogant

Vier Sprachassistenten in ihrem natürlichen Umfeld

Cortana, Alexa, Google Assistant und Siri – jeder Assistent zeigt individuelle Stärken und Schwächen. Welche das sind, zeigen wir in vier Einzeltests.

Siri, Alexa & Co. teilen sich so manche Gemeinsamkeit: Alle vier Assistenten notieren Termine und lesen diese auf Sprachbefehl vor. Sie sagen das Wetter voraus und spielen Musik. Auch den Geburtstag von Mario Götze kennen die Assistenten und beherrschen die Grundrechenarten. Schaut man aber genauer hin, erkennt man zum Teil deutliche Unterschiede, was den Charakter, das Wissen und vor allem die Fähigkeiten auf den einzelnen Geräten angeht.

Vor allem Alexa tanzt aus der Reihe: Sie debütierte als einziger Sprachassistent auf einem Gerät ohne Display, nämlich auf Lautsprechern von Amazons Echo-Familie. So antwortet Alexa in erster Linie auf Befehle und Fragen, deren Ergebnisse als reine Audiobotschaft funktionieren. Zudem sind die Echo-Lautsprecher vornehmlich für den stationären Einsatz gedacht und kommen nach wie vor ohne Akku aus. Amazon trimmt Alexa abseits der Echo-Lautsprecher auf Mobilität: Per Reverb-App hält sie inzwischen sogar Einzug auf Android- und iOS-Mobilgeräten. Im Test sprachen wir aber mit dem zylindrischen Klassiker Echo.

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Freundlich, hölzern, clever und arrogant (2 Bilder)

Manchmal passen Frage und „Antwort“ von Siri einfach nicht zusammen.

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