c't 23/2017
S. 186
Buchkritik
Orakel

Das Orakel von Farland

Alles ist gut in Farland. Alle leben in Wohlstand und es gibt keine Verbrechen mehr. Damit das so bleibt, sortiert ein Orakel bei einer jährlichen Zeremonie Menschen mit negativem Potenzial aus – sie gelten fortan als förderungsintensive Personen, kurz FIPs. Selbst die engsten Angehörigen akzeptieren das Urteil, denn sie wissen ja, dass es für die Gemeinschaft gut ist. So landen die FIPs ohne viel Aufhebens im Phönix-Kolleg im Elysium-Komplex, wo sie auf eine jährliche Prüfung vorbereitet werden. Dreimal Durchgefallenen droht die Ausweisung nach Nordland – ein gesetzloses Chaos-Gebiet. Was genau hinter dem Orakel steckt, das die lebenswichtigen Entscheidungen trifft, wird erst sehr spät klar.

Kommentieren