c't 23/2017
S. 185
Spielekritik
Stealth-Action
Aufmacherbild
In Echo muss der Spieler einen gigantischen Alien-Palast durchstöbern, der gespickt ist mit Klon-Wächtern, die sein Verhalten kopieren.

Angriff der Klon-Armee

Schleich-Shooter gibt es wie Sand am Meer. Das junge dänische Entwicklungsstudio Ultra Ultra hat für sein Spiel Echo jedoch einen besonderen Kniff gefunden: Statt ewig die gleichen Wachen auszuschalten, imitieren die computergesteuerten Gegner Angriffsmuster des Spielers: Wenn er sich anschleicht, verstecken sich auch die Wachen. Wenn er zum nächsten Ziel sprintet, werden auch die Wachen agiler. Und wenn er wild um sich schießt, ballern sie bald ebenso zurück. Um den Klonen einen Schritt voraus zu bleiben, muss man seine Taktik also immer wieder ändern.

Das Szenario ist nicht besonders originell, aber immerhin hübsch in Szene gesetzt. Der Spieler steuert die Astronautin En, die aus einem hundertjährigen Kälteschlaf erwacht und auf einem fremden Planeten einen riesigen Alien-Palast erkunden muss. Zur Seite steht ihr eine KI-Stimme aus ihrem Raumschiff. Sie diskutiert mit En über die Mission und gibt ihr Tipps zum nächsten Ziel.

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