c't 23/2017
S. 84
Know-how
Mesh-WLAN-Systeme: Roaming
Aufmacherbild

WLAN-Wanderung

IEEE-Erweiterungen für besseres WLAN-Roaming

Auch Heim-Netze sind der Evolution unterworfen. Bis vor Kurzem musste noch der einzelne WLAN-Router reichen, um die Wohnung mit drahtlosem Netzwerk zu versorgen. Schaffte der das nicht bis in die letzte Ecke, lebte man entweder damit, experimentierte mit anderen Antennen oder stellte einen Repeater auf. Mesh-WLANs machen das viel besser – bringen aber eigene Probleme mit.

Seit einigen Monaten tauchen vermehrt WLAN-Systeme auf dem Markt auf, die mit Mesh-Techniken eine einfache Abdeckung auch größerer oder verwinkelter Räume versprechen – einfach aufstellen, vielleicht noch ein Knöpfchen zum Paaren der Geräte drücken und der Rest konfiguriert sich wie von selbst (siehe Test ab Seite 76).

Das klingt sehr schön, aber jede Komponente dieser Verteilsysteme stellt eine Basisstation dar. Und so holt man sich mit Mesh ein Problem ins Haus, mit dem sich bisher nur Admins in Firmen-WLANs mit vielen Basisstationen herumschlagen: Wie flüssig wechseln – roamen – die Clients zwischen den APs?

Kommentieren